Samstag, 5. Dezember 2015

Gedanken zum Schächtverbot und jüdische Proteste...

Israelitische Kultusgemeinde schockiert über Spar-Rückzieher

"Das antisemitische Schächtverbot, das von den Nationalsozialisten wiederbelebt wurde, ist nach wie vor in einigen Ländern Europas aufrecht", so die IKG, die den Namen des Unternehmens selbst nicht nannte. "Soll es also soweit kommen, dass man auch in Österreich (wieder) religiöse Bräuche nicht achtet und diese mit fadenscheinigen Argumenten zu verbannen sucht?".... ganzer Artikel: "diepresse.com"
Lieber Herr "Kultusgemeindler" Oskar Deutsch! 
Sie bezeichnen es also als "antisemitisches Schächtverbot" wenn Menschen, egal welchen Glaubens oder politischer Einstellung, gegen das Blutbad von unschuldigen Tieren protestieren? 
Nur weil zwei "Buchreligionen" grausames töten während eines Gebetes einfordern? (Oder forderte das jemals ein Gott persönlich und vor realen, notariell beglaubigten Augenzeugen?)
Wir leben nicht mehr im Mittelalter, wo es auch keine Veganer gab, die Tiere und ihre Gefühle schätzen und schützten.....  
Wir leben noch immer, wenigstens phasenweise, in einem säkularen Land! Was mich auch verwundert: Es gibt doch genug Metzger, die "koscheres" oder Halal-Flesich verkaufen. Schlendern Sie mal durch diverse Märkte oder orientalisch orientierte Supermärkte. Auch der mehr oder weniger "köstliche" Döner stammt von geschächteten Tieren. Es sollte sich auch jeder Döner-Konsument bewusst sein, WAS er da verzehrt: Nämlich Fleisch von langsam zu Tode gequälten Tieren....
Ich glaube auch kaum dass die im Verhältnis zur Einwohnerschaft geringe Zahl von Menschen mosaischen Glaubens "verhungern" müssen, ebenso die enorm anwachsende Gemeinschaft von Moslems und ihre Schwester- und Bruderschaften...
PS.: Inzwischen kennt man das "traditionelle schächten" von Menschen unter "Gott ist groß"- Rufen auch aus den Medien....
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