Mittwoch, 29. Juni 2011

Ein Kämpfer, ein religiöser "Held": Rüstem Altinküpe, muslimischer Metzger....


Ein muslimischer Schlachthof in einer Stadt in Niedersachsen: Hier wird einem Schaf bei vollem Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten. Das Schlachten ohne vorherige Betäubung nennt man auch Schächten. Ein religiöser Brauch im Islam und im Judentum. In Deutschland aber zur Zeit nur praktiziert von einem Teil der Muslime.
Die Folge des betäubungslosen Schlachtens: ein minutenlanger, qualvoller Todeskampf. Die Bundestierärztekammer schätzt, dass bis zu 500.000 Schafe auf diese Weise in Deutschland pro Jahr der Religion wegen geschlachtet werden.
Dabei ist das Schächten in der Bundesrepublik eigentlich ausdrücklich verboten. So will es das Tierschutzgesetz. Zitat:
Zitat:
»Ein warmblutiges Tier darf nur geschlachtet werden, wenn es vor Beginn des Blutentzugs betäubt worden ist.«
Doch es gibt Ausnahmen für Religionsgemeinschaften. Dafür hat er Jahre lang gekämpft, der muslimische Metzger Rüstem Altinküpe aus Hessen. Mehr als zehn Jahre hat der Prozessmarathon gedauert. Bundesverfassungsgericht 2002 und erneut das Bundesverwaltungsgericht 2006 haben entschieden: Wenn es Angehörigen bestimmter Religionsgemeinschaften zwingend vorgeschrieben wird, darf geschächtet, also ohne Betäubung geschlachtet werden.
Ein Interview will Rüstem Altinküpe heute nicht mehr geben, hält er für überflüssig.
O-Ton, Rüstem Altinküpe, muslimischer Metzger:
»Der Fall ist erledigt, die Richter haben es entschieden. Und normalerweise muss jetzt Ruhe sein. Ich will nicht, dass jedes Jahr das gleiche Thema auf einem neuen Topf gekocht wird.«
Außerdem habe er keine Zeit, ständig viel zu tun. Tatsächlich nimmt das betäubungslose Schächten ständig zu.
Reinhard Strack-Schmalor ist als Verwaltungsdirektor des hessischen Lahn-Dill-Kreises für den muslimischen Metzger Altinküpe zuständig. Er erteilt die Ausnahmegenehmigung für das Schächten. Und die Zahlen steigen.
Quelle und ganze Story: swr.de


Freut mich: Empörte Juden und Muslime in Holland!

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