Samstag, 21. Januar 2012

Vom Leiden des kleinen Kälbchen Milo...

bevor sie als "Wiener Schnitzel", Kalbshaxe" oder "Kalbsbraten" am Teller landen...
Dagegen sind die "Leiden des jungen Werther" (Goethe) ein Amusement...



Milos „Himmelfahrt“

Am Anfang war nur Wärme und der starke, beruhigende Leib der Mutter. In dem kleinen polnischen Dorfstall, in dem Milo geboren wurde, schien die Welt noch in Ordnung. Bei seiner Geburt landete das Kalb im Stroh und wurde von der Mama zärtlich begrüßt und sauber geleckt. Schon nach einer halben Stunde stand Milo auf wackeligen Beinen im Stall und trank zufrieden am Euter der Mutter. So hätte alles bleiben sollen. So friedlich und gemütlich hätte Milos Leben weiter verlaufen sollen. Doch schon nach 14 Tagen war die Idylle jäh zu Ende. Die Stalltür ging auf, Stimmen und schwere Schritte näherten sich. Milo erschrak, als er gepackt und aus dem Verschlag gezerrt wurde. Ein Strick legte sich um seinen Hals und Milo wurde fortgezogen. Verzweifelt schrie er um Hilfe. Die Kuhmutter versuchte ihm zu folgen, aber schon schloß sich das Stallgatter. Milos Mutter brüllte noch mit weit aufgerissenen Augen, als das Kälbchen bereits auf der Ladefläche eines Anhängers lag und mit acht anderen Kälbern aus dem Dorf zum Bezirksmarkt gekarrt wurde.
Milo zitterte, Milo hungerte, Milo sehnte sich nach seiner Mama. Auf dem Markt stand er im Pferch mit vielen anderen, rundherum wurde gefeilscht und gehandelt. Der Lärm und die Panik der verschreckten Tiere betäubten Milo, bis er sich nur noch apathisch in eine Ecke drückte.
Milo war so am Ende, daß er die Verladung in den großen Transporter kaum mitbekam. Unglaublich viele Kälbchen wurden mit ihm in den finsteren Container verfrachtet. Auf drei Etagen standen am Ende dicht gedrängt über 200 Kälber, alle im Babyalter, alle für den Transport zu einem spanischen Mastbetrieb bestimmt. Während der höllischen Fahrt von Polen nach Spanien konnte sich Milo kaum.....weiterlesen bei animal-spirit.at

Kommentare:

  1. "Schon nach einer halben Stunde stand Milo auf wackeligen Beinen im Stall und trank zufrieden am Euter der Mutter. So hätte alles bleiben sollen. So friedlich und gemütlich hätte Milos Leben weiter verlaufen sollen."


    Du bist doch total BESCHEUERT !!!!

    Wenn der Bauer die Viecher nicht zum Zwecke der Nutzung halten würde, um seinen Lebensunterhalt damit zu verdienen, wären die Viecher überhaupt nicht existent !!!

    Willst DU IDIOT etwa vom Bauern verlangen, daß er die Viecher bis zu ihrem natürlichen Lebensende auf seine Kosten durchfüttert ??? Warum kaufst du nicht alle bescheuerten Nutztiere dieser Welt auf, und eröffnest einen gigantischen GNADENHOF ??? Du doppelter VOLLPFOSTEN !!!

    Und weißt du, wie eine vegane Welt aussehen würde ? Es wäre eine Welt OHNE EIN EINZIGES TIER !!!

    Und genau das würde dir perversem wohl gut gefallen, nicht wahr ?

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  2. Auch wenn die Schilderung von Milos kurzem Leben und dem Ende etwas trastisch ist, frage ich mich, warum der Autor so beleidigt werden muss. Ich finde es gut, wenn man seine Meiung äußert, aber die Art der Meinungsäußerung von "Anonym" ist fraglich und einfach nur dämlich und außerdem noch feige, da er sich "Anonym" nennt.

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  3. @Marie: Ich habe den Kommentar von "Anonym" deswegen veröffentlicht, weil er primitive Emotionen aufzeigt, die schrecklich sind. Nicht weil er mich beschimpft hat, sondern seine Einstellung zu Lebewesen, die sich nicht mitteilen können....
    Weil ihnen ein "lieber Gott" keine Sprache schenkte, aber Volltrotteln das Leben!
    Danke übrigens für Dein Posting!

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